Partnerschaft - SKHS - Strassenkinderhilfe / Guatemal Kinderhilfe

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Partnerschaft und Ziele

In Leticia arbeitet die SKHS mit dem Missionsdienst Ministerio de Misiones Leticio zusammen. Der Missionsdienst startet mit nur sieben Personen und wird von Julio und Jenny Pacheco geleitet. Das Zielpublikum des Missionsdienstes sind Familien und Kinder. Kriminalität, Prostitution, Drogensucht und Kriminalität sowie die Armut prägen das Verhalten der Familien und Kinder von Letzicia. Viele der Familien haben sieben bis acht Kinder, dementsprechend ist die Armut sehr gross. Soziales Verhalten und moralische Werte sind bedingt durch die Lebensumstände auf einem tiefen Nievau. So ist es das Bestreben von Julio und Jenny Pacheco, die Kinder und Jugendlichen von der Strasse weg zu holen und den Familien das Evangelium zu vermitteln. So hoffen sie, den Menschen in Leticia neue Werte vermitteln zu können und ihnen zu besserer Lebensqualität zu verhelfen.

Arbeit mit Kinder und Jugendlichen

Die Kinder und Jugendlichen scheinen mit Freude und Begeisterung dabei zu sein. Trotzdem ist es für Julio und Jenny nicht immer einfach durchzuhalten. Oft fehlt es an finanziellen Mitteln. Dann begreifen die Kinder und Jugendlichen nur schwer, dass es für sie wichtig ist eine Schule zu besuchen und eine Lehre durchzustehen. Bedingt durch die Lebensumstände in der Stadt können sie sich nicht richtig vorstellen, dass diese Mühe sich lohnt um ein besseres Leben führen zu können.
Mit viel Mühe und Liebe werden ihnen biblische Werte vorgelebt und beigebracht, mit der Hoffnung, dass sie begreifen und lernen, dass diese Werte ihre Zukunft positiv beeinflussen werden. Um diese Arbeit zu stützen arbeitet der Missionsdienst fest mit der Familie zusammen, damit die Kinder durch die Familie gestärkt werden. So gestärkte Familien und Kinder, mit neuen moralischen Werten, werden auch die Nation stärken und in eine bessere Zukunft führen.

Gemeindearbeit und Lokalitäten

Beim Start mit nur sieben Personen wurden die Leute oft mitleidig belächelt. Für Julio und Jenny war diese Zeit eine grosse Herausforderung, denn es war nicht immer einfach, auch für ein einfaches Leben, die nötigen Mittel für den Lebensunterhalt zu beschaffen. Doch die Gewissheit, dass Gott der Auftraggeber war, um hier Gemeinde zu bauen und Kinder- und Jugendarbeit zu betreiben ermutigte sie immer wieder von neuem diese Arbeit voran zu treiben.
Schon bald füllte sich das Haus, in dem sie sich regelmässig versammelten. Auf engstem Raum trafen sich bis zu 80 Leute, über die Hälfte sind Kinder aus der Nachbarschaft. Nach 3 Jahren wurde es so eng, dass neue Räumlichkeiten gesucht werden mussten. Diese fanden sich in einer alten Lagerhalle, die als Garage genutzt wurde. Zwar hatte hier die Gemeinde mehr Platz, aber die Umstände waren um einiges schlechter. Mit Bauplastik wurde der Eingang bedeckt und Wände erstellt. Doch die Gemeinde wuchs weiter und es konnte schon bald eine Bibelschule eröffnet werden.


Bau Entwicklung

Dank der Unterstützung durch SKHS konnte in der Zwischenzeit ein Grundstück gekauft werden. Hier wird nun ein Kirchengebäude errichtet.
Da die alte Lagerhalle verkauft wurde, war der Missionsdienst zum Umzug gezwungen. So musste der erste Gottesdienst in den neuen Räumen bereits im Dezember 2011 durchgeführt werden. Der Bau glich zu diesem Zeitpunkt mehr einer Baustelle als einer Kirche. Der Besuch des Gottesdienstes gestaltete sich zu einem wahren Abenteuer. Man wusste nie, wann dem geliehenen Generator das Benzin und damit das Licht ausging. Auch Toiletten fehlten. Wer dringend auf die Toilette musste, wurde nachts mit einer Taschenlampe ausgerüstet und musste hinter dem Haus in den Büschen seine Notdurft verrichten. Wie würden wohl wir Europäer in solchen Situationen reagieren? Seit dem März 2012 stehen Wasser und Strom zur Verfügung und mit viel Einsatz und grossen Opfern konnte 2012 der Hauptsaal fertiggestellt werden. So konnten in diesem Jahr bereits Versammlungen mit ca. 300 Kindern und 50 Erwachsenen durchgeführt werden.
Für 2013 ist der Ausbau des hinteren Gebäudeteils geplant. Hier sollen WC-Anlagen, Küche und vor allem Kinderräume entstehen. Alles in allem noch eine grosse Herausforderung für alle Beteiligten.   

 
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